Clickjob nützliche Informationen

Die Win-Win-Balance

Vor einem Jahr ergatterte ein guter Freund von mir einen Superjob bei einem Pharmaunternehmen
im Ausland. Dank seines fürstlichen Salärs konnte er für seine Familie eines der
schönsten Häuser in einem der teuersten Stadtteile Londons mieten, in dem er allerdings
höchstens zu Gast ist, weil er die meiste Zeit zwischen den global verstreuten Filialen hin
und her jettet.

An die exklusiven Feriendestinationen reist er Frau und Kindern jeweils für ein paar Tage
hinterher, dank Laptop stets online mit dem CEO verbunden. Für seine Kinder war natürlich
nur die beste Privatschule gut genug, und irgendwann mal werden ihm die beiden vielleicht
auch erzählen können, wie es in der Schule so war, all die Jahre. Als ich ihn neulich vorsichtig
fragte, ob ihn seine Karriere nicht das Leben koste, meinte er nur „jede Karriere hat ihren
Preis – und ohne 150%igen Einsatz kein Erfolg“.

Genau diese Regel wird heute zunehmend in Frage gestellt, und das vor allem von Frauen.
Sie verlangen nach neuen, flexiblen Arbeits-Modellen, die eine Ausgewogenheit von Karriere
und Leben erlauben. „Sowohl als auch“ anstatt „entweder oder““. Work–Life-Balance ist jedoch
mitnichten ein Frauenanliegen. Sie ist vielmehr eine Frage der volkswirtschaftlichen
Vernunft. Das belegen mittlerweile diverse Studien, laut denen nicht nur die Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer, sondern auch die Unternehmen von einer lebensfreundlichen Firmenpolitik
profitieren. Zum Beispiel, weil sie auch über die Babypause hinaus auf das Knowhow
ihrer Angestellten zählen können.
In diesen Studien taucht der 150%ige Einsatz übrigens immer noch auf. Allerdings als Kostenfaktor,
auch bekannt unter dem Namen Burnout.

Konstruktive Kritik macht aus Problemen Chancen

Jemanden kritisieren und kritisiert werden ist unangenehm, häufig jedoch notwendig.
Dies kann für die Beteiligten zum Frust werden, aber auch eine Chance sein – wenn
man weiss, wies richtig geht.
Petra* ist Führungskraft in einem grossen nationalen Unternehmen. Zu ihren beruflichen
Aufgaben gehören immer wieder Kritikgespräche. Um ihr kommunikatives Fundament zu erweitern, absolvierte sie kürzlich die Weiterbildung „Konflikt Kommunikation“, an der sie auch ihre Kenntnisse in Kritikfähigkeit vertiefte.
Zu einem umfassenden Feedback gehört laut Martin Meyer, von clickjob, Management
& Consulting in Zürich die Rückmeldung, was am Verhalten oder an der Leistung
des Gegenübers gefällt, aber auch was man als störend erlebt. Ziel der Kritik sei es, den Kritisierten zu wertschätzen, die positiven Verhaltensweisen zu verstärken und die negativen, unerwünschten anzusprechen.
Kritisieren beisst sich oft mit den Bedürfnis, gemocht zu werden. Wer andere kritisiert, läuft nämlich Gefahr, sich unbeliebt zu machen. Und für den Kritisierten besteht das Risiko, eines Gesichtsverlustes. Die Fähigkeit konstruktiv kritisieren zu können, ist deshalb sowohl beruflich als auch privat ein Schlüssel zum Erfolg.
Auch das entsprechende Reagieren als kritisierte Person gehört zur Kritikfähigkeit. „Eine vorschnelle Verteidigungshaltung ist und Kommunikationskönnern verpönt“ sagt Meyer. Zuerst gelte es, konzentriert zuzuhören und das Gesagte auszuwerten. Kritikfähigkeit sei keine vererbte Eigenschaft, sacht Herr van Heijningen. Mit Training, Kommunikationskursen, Selbststudium und Beobachtungen sei es möglich, sich dies anzueignen.
Seit ihrer Weiterbildung wendet Petra in Kritikgesprächen wieder viel bewusster Ich-
Botschaften an. „Verletzende Du-Botschaften werden bei mir immer seltener.
*Name geändert

3 Gedanken zu „Clickjob nützliche Informationen

  1. admin Artikelautor

    Das Deckblatt bei der Bewerbung

    Das Bewerbungsdeckblatt ist eine optionale Seite, die man in der Bewerbungsmappe an die erste Stelle heften kann. Wohl gemerkt „kann“, ein Deckblatt ist definitiv kein Muss! Es ist Geschmacksache, ob man ein Deckblatt verwendet oder die Bewerbungsmappe gleich mit dem Lebenslauf beginnt. Es hat aber durchaus Vorteile der Bewerbung ein Deckblatt voranzustellen, wie wir Ihnen weiter unten noch detailliert erläutern werden. Nun aber erst einmal ein paar Punkte zum Inhalt und zur Form eines Deckblatts:

      Inhalte und formaler Aufbau eines Deckblatts

    Für das Deckblatt gibt es keine genormten Richtlinien, was es enthalten soll und wie es formal aufgebaut sein soll. Wenn man sich aber überlegt, warum man ein Deckblatt überhaupt verwendet, wird einem schnell klar, welche Informationen auf dem Deckblatt zu finden sein sollen.

      Das Deckblatt hat im Wesentlichen zwei Absichten:

    1. Die Bewerbungsmappe soll sich durch ein Deckblatt von Konkurrenzbewerbungen abheben und somit einen Wiedererkennungswert erlangen.
    2. Die Kontaktdaten des Bewerbers sowie der Stellenbezug sollen für den Personalverantwortlichen schnell ersichtlich sein.

    Ein guter Aufbau eines Deckblatts könnte daher wie folgt aussehen:

    1. Um einen Bezug zur Stelle, auf die man sich bewirbt, herzustellen, beginnt man oben zentral mit einer Überschrift. Beispielsweise so:
    „Bewerbung als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Abteilung Pädiatrie des Kantonsspital xy (optional Referenznummer der Stellenausschreibung)“ oder „Bewerbungsunterlagen für das Kantonsspital XY für eine Stelle als Medizinische Fachangestellte“
    2. Darunter bietet sich der Platz für ein Bewerbungsfoto an.
    3. Als nächstes folgen dann Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse)
    4. Wenn man seiner Bewerbungsmappe viele Anlagen beigefügt hat, dann kann man auch noch ein Inhaltsverzeichnis anfügen, damit der Personalverantwortliche schnell die Unterlagen findet, die er gerade benötigt.

    Man muss diese Punkte aber auch nicht untereinander anordnen, sondern kann auch zum Beispiel auf der linken Seitenhälfte das Bewerbungsfoto aufkleben und daneben auf der rechten Seite die Kontaktdaten unterbringen. Das Layout sollte insgesamt nur stimmig wirken. Zwei Muster-Word-Vorlagen zum Download für diese beiden Deckblatt-Varianten finden Sie am Ende dieser Seite.

    Bezüglich der Schriftart kann man auf dem Deckblatt auch eine andere Schriftart verwenden als später auf dem Lebenslauf, sie sollte auf dem Deckblatt selbst dann jedoch konsistent eingehalten werden. Wenn man noch einen Extra-Titel wie „Bewerbung“ oder „Bewerbungsunterlagen“ wählt, dann kann man diesen sonst aber auch noch in einer anderen zum Beispiel etwas ausgefalleneren Schriftart ausführen. Als Schriftgröße empfiehlt es sich für den Stellenbezug eine etwas größere Schriftgröße zu wählen (also z.B. 18) und für den restlichen Text eine etwas kleinere Schriftgröße (z.B. 14 oder 16), die aber durchaus größer sein kann als beim Bewerbungsanschreiben oder beim Lebenslauf. Beim Deckblatt will man ja nur sehr wenige Informationen unterbringen, die aber zugleich schnell erkennbar sein sollen.

    Um den Wiedererkennungswert zu steigern, kann man dem Deckblatt auch farbliche Designelemente wie Rahmen oder Linien hinzufügen. Aber auch hier gilt wie so oft: Weniger ist oft mehr! Also solche Design-Elemente sollte man lieber dezent einsetzen, damit die Bewerbungsunterlagen elegant wirken und nicht zu verspielt.

      Vorteile eines Deckblatts

    Ein ansprechendes Deckblatt zu erstellen, macht zwar etwas Arbeit. Diese kann sich aber auszahlen, da es für die Bewerbungsunterlagen durchaus vorteilhaft ist, eine Anfangsseite voranzustellen. Den Wiedererkennungswert sowie die verbesserte Übersichtlichkeit haben wir bereits genannt, aber es gibt auch praktische Vorteile.

    So kann das Bewerbungsfoto auf einem Deckblatt deutlich größer sein als in der Ecke auf dem Lebenslauf. Während das herkömmliche Foto zumeist eine Größe von ca. 4,5 cm x 6 cm besitzt, kann man auf einem Deckblatt ein größeres Foto bis ca. 7cm Breite x 10 cm Höhe unterbringen. So muss der Personalverantwortliche das Bewerbungsfoto nicht mit der Lupe untersuchen. Außerdem gewinnt man durch die Verschiebung des Fotos auf das Deckblatt auch etwas Platz auf dem Lebenslauf, der dadurch aufgeräumter wirkt und an Übersicht gewinnt.

      Drucken des Deckblatts

    Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Post versenden wollen, dann müssen Sie Ihr Deckblatt natürlich auch ausdrucken. Dazu sollten Sie Ihr eventuell eingescanntes Foto aus der Datei wieder entfernen und ohne Foto ausdrucken. Kleben Sie dann lieber ein Originalfoto vom Fotografen mit Fotokleber fest, die Qualität Ihres Druckers kann mit den professionellen Ausdrucken in der Regel nicht mithalten. Nur bei einer Online-Bewerbung sollten Sie Ihr Foto in eingescannter Form auf dem Deckblatt belassen.

  2. admin Artikelautor

    DER LEBENSLAUF

    • ist das Spiegelbild Ihres Profils
    • ist auf die gesuchte Stelle, das Unternehmen, an das Sie sich wenden, zugeschnitten
    • beschränkt sich auf das Wesentliche und macht gleichzeitig neugierig, mehr über Sie
    zu erfahren

    Auflistung Ihrer Kompetenzen
    In einem ersten Schritt erstellen Sie eine Liste mit allem, was mit Ihrem Berufsziel zu tun
    hat:
    • Ihre Berufserfahrung mit allen Aufgaben, die damit verbunden sind
    • Ihre Verantwortungsbereiche, die erreichten Ergebnisse
    • Fähigkeiten, die Sie entwickelt haben, Know-how, Kompetenzen
    • Ihre Ausbildung (Grundausbildung, Weiterbildung), Ihre Diplome und Praktika
    • Ihre Sprach- und Informatikkenntnisse
    • Ihre nebenberuflichen Aktivitäten

    Zivilstand und persönliche Angaben
    • Obligatorisch sind nur Name, Vorname(n), Adresse, Telefon und, falls vorhanden, Ihre
    E-Mail- Adresse
    • Es gibt keine Regeln, was die familiäre Situation, das Alter und die Nationalität betrifft;
    Sie entscheiden, ob diese Angaben wirklich von Vorteil sind, um zu einem Vorstellungsgespräch
    eingeladen zu werden

    Berufserfahrung
    Für jede Stelle ist folgendes anzugeben:
    • Daten (letzte Stelle in erster Position)
    • Ausgeübte Funktion
    • Name des Unternehmens
    • Eventuell Tätigkeitsbereich und Standort des Unternehmens
    Diese Informationen vervollständigen Sie mit den folgenden Details:
    • Verantwortungsbereiche
    • ausgeübte Aufgaben
    • und erreichte Ergebnisse

    Ausbildung
    Diese Rubrik ist kurz zu gestalten. Sie beinhaltet nur Informationen über:
    >• Ihr Ausbildungsniveau und das Diplom, das Ihr Berufsziel am besten zur Geltung
    bringt
    • Ihre Weiterbildung in direktem Zusammenhang mit Ihrem Berufsziel
    • Sprach- und Informatikkenntnisse
    Die Sprachkenntnisse sowie die Kenntnisse von PC-Anwenderprogrammen haben eine
    immer grössere Bedeutung bei der Rekrutierung. Berücksichtigen Sie dies, indem Sie
    das Niveau Ihrer Kenntnisse angeben.

    Nebenberufliche Aktivitäten
    • Eine kurze Rubrik, die ein zusätzlicher Pluspunkt in Ihrem Lebenslauf ist
    • Dabei handelt es sich manchmal um versteckte Talente, die Ihre Persönlichkeit hervorheben
    Foto
    Wenn Sie ein Foto mitschicken Senden Sie ein seriöses, aktuelles Passfoto von guter
    Qualität, vorzugsweise schwarz-weiss.

  3. Martin Meyer

    DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH

      Vor dem Gespräch

    Sind Sie pünktlich?
    • Schauen Sie nach, wo genau sich das Unternehmen befindet
    • Entscheiden Sie sich im Voraus wie Sie zu Ihrem Zielort gelangen und rechnen genügend Zeit ein.

    Ihre Kleidung
    • Ihre Kleidung sollte gepflegt sein: Sie sagt etwas über Ihre Persönlichkeit aus
    • Ihr Gesprächspartner wird auf saubere Hände, Ihre Frisur, Ihre Schuhe usw. achten
    Ein vollständiges Dossier beinhaltet
    • Ihr Bewerbungsschreiben
    • Ihren Lebenslauf
    • Ihre Zeugnisse und Diplome
    • eventuell das Stellenangebot

    Seien Sie vorbereitet
    • Kommen Sie den Fragen zuvor, die Ihnen Ihr Gesprächspartner stellen will
    • Bringen Sie Ihre Erfahrungen und Stärken ein
    • Informieren Sie sich im Voraus über das Unternehmen
    • Überlegen Sie sich Argumente für diejenigen Punkte, mit welchen sich nicht genau
    dem Anforderungsprofil entsprechen

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